Diese typischen Anfängerfehler entstehen im Fitnesstraining regelmäßig

Müde vom Training
,,No Pain, no gain"

Jeder unbekannte Anfang ist schwer, leider verläuft er regelmäßig auch in die falsche Richtung.
Vor allem Männer neigen dazu, den richtigen ersten Schritt – den Start in ein regelmäßiges Training – in die falsche Richtung zu tun.

Sie trainieren einfach drauf los – oft angeleitet von Wortführern ihres Freundeskreises oder selbsternannten Youtube-Stars.
Unsere lieben Frauen verbringen zu viele Stunden auf dem Laufband, Steppern, Crosstrainern, irgendwelche Kurse, quälen sich und bekommen keinen straffen Körper. 

Häufig enden diese Fehlstarts dann in Unzufriedenheit, Verletzungspausen, Überforderungs-Frust oder Resignations-Ausstieg. Dabei kann ein gesundheitsorientiertes Fitnesstraining viel mehr Spaß machen, wenn man diese Anfänger-Fehler vermeidet. 

 

Kein Training ohne Warm-up

 Ein gezieltes Aufwärm-Programm soll die Durchblutung der Muskulatur intensivieren, den Stoffwechsel aktivieren und den Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereiten.
Dazu wird das Herz-Kreislauf-System durch 10 bis 15 Minuten Cardio-Training auf dem Laufband oder Cross-Trainer in Schwung gebracht.
Dann folgen ein paar Kraftübungen für genau jene Muskelpartien, die im anschließenden Training angesprochen werden sollen.
Zum Beispiel mit einer Hantelstange ohne Gewichte. 

 

Warum denken viele Anfänger, viel bringt viel. 

Wer die Belastung langsam steigert, kommt langfristig eher ans Ziel. Die schnellen Fortschritte am Anfang verleiten allerdings manchen dazu, zu früh zu oft zu hohe Gewichte bewegen zu wollen. Dadurch bleibt dem Körper zu wenig Zeit zur Regeneration. Die Muskeln ermüden schneller, werden anfälliger für Verletzungen. Muskeln entwickeln sich aber nicht in Trainingsphasen sondern in den Ruhezeiten. 

 

Was ist der optimale Muskelreiz?

Sie wollen ihre Kraftausdauer trainieren, dann starten Sie mit einem Gewichtmit welchem Sie gerade noch so die 20 Wiederholungen erreichen und die Übung sauber kontrolliert ausgeführt wird, ansonsten bekommt Ihre Muskulatur nicht den Reiz, welchen Sie benötigen damit Sie Ihren Körper auf Dauer erfolgreich trainieren. 

 

Schlechte Technik bremst gute Absichten 

Viele Anfänger mögen sichmit dem Erlernen der richtigen Technik nicht aufhalten. Stattdessen bewegen sie mit viel Schwung zu hohe Gewichte. Damit verfehlen sie die gewünschte Wirkung auf die komplette Zielmuskulatur, belasten aber Bänder, Sehnen und Gelenke. Was zu Sehnenentzündungen führen kann und im schlimmsten Fall zu Bänderüberdehnungen.

 

Jeden Tag Bauch trainieren, damit man einen flachen Bauch bekommt. Dann sollte man sich fragen, was macht man mit den restlichen Körperfett.

Hierfür wäre ein Ganzkörpertraining eher effektiv um den gesamten Körperfettanteil zu reduzieren.

 

Das Dehnen der Muskulatur ist so wichtig wie ein richtiges Warm-up. Nur der Zeitpunkt ändert sich beim Krafttraining. Dann werden die Muskeln nicht vorher sondern hinterher gedehnt. Vor allem die Antagonisten – die Gegenspieler – der trainierten Muskeln müssen dann richtig bearbeitet werden. Nach einer Brustübung dehnen Sie ihre Brustmuskulatur und Ihren Trizep. 

 

Richtig trainieren, aber falsch essen 

Wer trainiert, um einfach nur gut aus zu sehen, sollte nicht nur Masse aufbauen, sondern auch Klasse zeigen. Falsch ernährte Muskeln sehen eben nicht nach Muskeln aus. Fast Food, Pizza, Eisbomben und andere Kalorienbomben gehören deshalb in die Tonne und nicht auf den Teller. Proteine bauen Muskeln auf und bringen sie in Form. Zu viele gesättigte Fettsäuren dagegen macht manche Trainingsstunde zunichte. 

 

"No Pain, no gain" Ist bei vielen der erste Ansatz,wenn Sie mit dem Training starten. Für Anfänger ein absolut falscher Trainingsansatz, denn wenn es weh tut, stürzt Ihr Körper in ein Leistungstief, bedenken Sie das Ihr Körper in einem Leistungstief eine längere Regenerationszeit braucht und wenn Sie einen Trainingsreiz setzen sollten, bedenken Sie das Ihr Körper sich in einem Leistungstief befindet und jeder Trainingsreiz im Leistungstief, stürzt Sie noch tiefer in ein Leistungstief, so tief das Ihr Immunsystem schwächer und schwächer wird. Ihr Immunsystem wird so schwach das Sie anfällig für Krankheiten werden, schlecht schlafen, gereizt wirken uvm.

 

Man rennt jeden Workout-Trend hinterher, ungeübt und unerfahren geht man in den Functional-Bereich, geht an die komplexen Übungen ohne jeglichen Plan und nachher fragt man sich warum einen die Schultern, der Rücken oder die Sprunggelenke usw. schmerzen.

Anstatt mit einfachen sicheren Übungen an zu fangen und den Körper auf schwere komplexe Übungen vor zu bereiten.

 

Setzen Sie nicht nur auf Ihre gefällt mir Lieblingsübungen, ansonsten wird Ihr Lieblingsmuskel immer stärker, ihr Körper kommt in ein Ungleichgewicht und Sie riskieren Haltungsschäden, welches zu Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Knieschmerzen und Hüftschmerzen führen kann.

 

Meiden Sie ein Krafttraining und ein intensives Ausdauertrainingam gleichen Tag, ansonsten schwächen Sie Ihre Muskulatur, was dazu führt das Sie in ein Übertraining kommen und Ihr Körper ein starkes Leistungstief erreicht und es zu einer erhöhten Übersäuerung im Muskelgewebe kommt.

 

Ruhetage sind bei vielen Fitnessanfängern, durch die motivierte Einstellung am Anfang, Fehlanzeige! Regelmäßige Pausen oder eine aktive Regeneration betreiben ist unerlässlich, wenn man seine körperlichen Ziele erreichen will. 

 

10-15 Minuten ein gezieltes Warmup auf dem Cross-Trainer, Laufband oder Fahrrad beeinflusst eine intensivere Durchblutung in der Muskulatur, womit Sie ihren Stoffwechsel aktivieren und ihren Körper auf das Training vorbereiten.

 

Jeder gute Anfang, bringt Sie auf Dauer zu Ihrem körperlichen Ziel!