Rückenschmerzen Übungen

Wenn Sie ihre Rückenschmerzen lindern wollen, dann müssen Sie Ihren Körper in Symphonie betrachten !

Der eine powert für den prallsten Bizeps, der andere für das schönste Sixpack – aber wie’s drinnen im Körper aussieht,
wird gern übersehen.

Dabei hängt der Erfolg um die Rückenschmerzen zu lindern nie von der Entwicklung einzelner Muskelpartien,
oder einzelner Übungen ab, sondern immer von der Harmonie des gesamten Körpers.

Und das nicht nur äußerlich. So sollte ein gesunder und effizienter Muskeltonus im ganzen Körper stets harmonisch und gleichmäßig entwickelt sein.

Doch diese Harmonie wird von unentdeckten Schwachstellen gestört, die viele im Training, im Arbeitsalltag,
bei der Hausarbeit mit falschen oder andauernd gleichen Bewegungsmustern aneignen.
Als Folge drohen Verletzungen und Asymmetrien im Körper.

Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied

Dieser Spruch lässt sich gut in die Welt des Trainings und im Alltag übertragen. Denn ist eine Körperregion nicht so leistungsfähig wie der Rest, muss die Schwäche von den anderen Muskeln kompensiert werden.

Da dies nur oberflächlich möglich ist, leidet das korrekte Bewegungsmuster bei der Übungsausführung.

Verminderte Leistungsfähigkeit kann das Resultat von muskulären Schwächen in der Bewegungskette sein.
Der Leistungsverlust resultiert aus fehlgeleiteter Energie.

Genauer bedeutet dies, dass die aufgewändete Kraft für eine Übung nicht vollständig in die eigentlich angestrebte Muskulatur geleitet wird, sondern teilweise auf dem Weg dorthin verloren geht.
Der Grund hierfür sind Schwächen in der beteiligten Bewegungskette, die von den stärkeren Körperpartien ausgeglichen werden müssen. 
Die fehlgeleitete Energie löst sich jedoch nicht einfach auf, sondern führt zu einer Reaktion an einer anderen Stelle im Körper.
Sichtbar wird dies durch ein unsauberes Bewegungsmuster, ausweichende Bewegungen oder zuviel Schwung im Alltag.
Können diese alltagsbedingten Ungleichgewichte zu Verletzungen im Wirbelsäulen-bereich, Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen führen.

Defizite nur zu kompensieren, ist langfristig immer ungesund und leistungsmindernd. Eine Schwäche muss allerdings nicht immer muskulär bedingt sein.
Sie kann sich auch durchfehlende Flexibilität, Stabilität, Koordination bemerkbar machen.

Die ACTIVITY Methode

Im Krafttest können die Stärken der Vorderen und hinteren Körperhälfte eines Muskels betrachtet und analysiert werden. Allerdings werden die einzelnen Muskeln dort isoliert betrachtet,
was dazu führt, dass ein schwächeres Bewegungsmuster welches entdeckt wird.

Mit dem training die jeweilig schwächere Muskulatur trainiert wird. 

Die Muskulatur kann einzeln betrachtet bestens funktionieren und trotzdem kann das Zusammenspiel fehlerhaft sein.

Als Schwachstelle werden dabei nicht nur muskuläre Defizite identifiziert. Fehlende Flexibilität können ebenso Grund für eine unpräzise Übungsausführung sein.

Dem gegenüber steht der Beweglichkeitstest,
bei dem mit komplexen Bewegungsmustern auch kleine Schwachstellen aufgedeckt werden können.
Der Beweglichkeitstest ist eine Methode zur Ermittlung von Schwächen und Verkürzungen in einer Bewegungskette zu entdecken. Sowohl bei den Muskeln als auch im Arbeitsalltag, Freizeit, Hausarbeiten sowie bei den sportspezifischen Fähigkeiten kommt es auf das Zusammenspiel an.

Wie sollte man mit Schwächen umgehen?

Liegt das Ergebnis des Kraft.- Beweglichkeitstest vor, kann der Trainer darauf aufbauend eine Korrekturstrategie entwickeln, um die festgestellten Defizite nachhaltig auszugleichen. Mit korrigierenden Übungen werden die Schwachstellen so langfristig in Stärken umgewandelt.

Ziel ist, dass die Muskulatur in einem harmonischen und effizienten Zusammenspiel durch Kraft und Beweglichkeit funktioniert.

Können alle Übungen korrekt und ohne Schmerzen ausgeführt werden, kann das weiterführende Training in seiner Intensität gesteigert und eine Leistungssteigerung angestrebt werden.